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161/17.4.20

BA-Stadträte gehen getrennte Wege

Namens des Vereins Bamberger Allianz (BA) wurde an die lokalen Medien folgende Pressemitteilung geschickt:

Mit zwei Stadträten zog die Bamberger Allianz in den neuen Bamberger Stadtrat ein. Nun ist klar:
Die Zweier-Allianz hält nicht. Dr. Ursula Redler und Hans-Jürgen Eichfelder werden getrennte Wege gehen.
Die Wählergruppierung Bamberger Allianz bedauert, dass Hans-Jürgen Eichfelder sich alleine einer wahrscheinlichen Stadtratsfraktion aus BBB und BM (Bambergs Mitte) anschließen will. Diese Option  kommt allerdings für Ursula Redler nicht in Frage. Sie folgt damit einer Einschätzung, die auch von den Mitgliedern der bisherigen BA-Fraktion stets so gesehen wurde. „Ich bedauere, dass wir den Kurs der Bamberger Allianz nicht gemeinsam halten können, reiche aber die Hand für eine mögliche fraktionsübergreifende Zusammenarbeit”, so die frühere OB-Kandidatin Ursula Redler.
Der Vorsitzende der Bamberger Allianz, das bisherige Stadtratsmitglied Michael Bosch ergänzt: “Es ist schade, dass wir als Bamberger Allianz mit Hans-Jürgen Eichfelder und Ursula Redler keinen Konsens über eine weitere Zusammenarbeit erzielen konnten. Aber es ist besser, das jetzt klar zu kommunizieren als während der Wahlperiode.”
Ob Dr. Ursula Redler als Einzelkämpferin ihre Stadtratsarbeit fortsetzt oder sich als Vertreterin der  Bamberger Allianz noch einer anderen Fraktion anschließt, ist momentan offen. Es gibt jedenfalls Anfragen von anderen Fraktionen, ob sie nicht dort mitarbeiten möchte.

 

160/17.3.20 

Ergebnisse der Kommunalwahlen 2020
Der erste Eindruck war verheerend. Nur 1 Sitz für die BA im neuen Stadtrat. Nach Abschluss der Auszählung waren es immerhin 2 Mandate. Insgesamt war das Wahlergebnis für die Bamberger Allianz zufriedenstellend. Es entsprach den Konstellationen und man musste damit rechnen.
Unsere OB-Kandidatin Ursula Redler hatte sich 10 Prozent gewünscht, am Ende waren es knapp 7 Prozent. Vor ihr waren der Amtsinhaber, der GRÜNE- und der CSU-Bewerber. Nach Ursula folgte aber erst mit 4 % (!) Abstand die BuB-Kandidatin. Die sechs weiteren OB-Kandidaten mussten sich mit Ergebnissen zwischen 1 und 2 Prozent begnügen. Nachdem die beiden besten Bewerber des ersten Wahlgangs in eine Stichwahl gehen müssen, gewinnt das Ergebnis unserer Kandidatin bereits eine gewisse Bedeutung. Ihre sieben Prozent möchten beide Stichwahlkandidaten für sich gewinnen.
Angesichts der totalen Zersplitterung des Stadtrats sind auch die knapp fünf Prozent und damit zwei Sitze für die Bamberger Allianz durchaus zufriedenstellend. Die 44 Sitze im Stadtrat mussten unter 14 (!) Listen aufgeteilt werden. Die drei großen Parteien haben insgesamt 29 Mandate errungen. Das bedeutet, dass für die 11 weiteren nur noch 15 Sitze übrigblieben. Die BA hat davon zwei erhalten, ebenso die AfD, der Bürgerblock und die Linke. Für die restlichen sieben Listen blieb nur noch je ein Mandat.
Jetzt geht es darum, wie sich mit den 15 Mandaten von 11 Gruppierungen vernünftige Fraktionen bilden lassen. Es muss befürchtet werden, dass einige der neuen Stadträte gar nicht wissen, warum und wozu man Fraktionen braucht. Die beiden Stadtratsmitglieder der BA sollten sich hier offen und flexibel zeigen.
Als erstes muss geklärt werden, ob man sich dem bürgerlichen oder dem links-grünen Block näher sieht. Wichtig ist dabei zu wissen, welchem Block sich die Bamberger SPD zurechnen will..
Für die BA im Stadtrat zeichnet sich jedenfalls ab, dass ihre beiden Stimmen durchaus Zünglein an der Waage sein können. Wir werden sehen.


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